Trans Abruzzo


Trans Abruzzo 2010

Ein Giro Grande durch die Abruzzen, Latio, Umbria und Marche

Die Fotos sprechen für sich. Unser Giro Grande durch die Abruzzen war wieder ein tolles Erlebnis im steinernen Herzen Italiens. Die Etappen waren auf Grund der schlechten Wegverhältnisse stellenweise sehr hart. Vor allem die Steilheit mancher Wege und Pfade war verblüffend. Oft waren diese so ruppig, dass wir das Gefühl hatten uns in einem ausgetrockneten Bachbett fortzubewegen und mehrere male schulterten wir unsere Bikes um Schneefelder zu überqueren. Tief beeindruckt haben uns die wildromantischen, einsamen Hochebenen des Campo Imeratore und das schroffe Hochgebirge des Corno Grande! Im Gegensatz zu unserer Trans Apennin im Herbst stand der Campo in voller Blüte. Um uns tausende intensiv duftende Blumen, Kräuter, Gräser, summende Insekten und zwitschernde Vögel. Die Aus- bzw. Tiefblicke, vor allem im Gran Sasso-Gebiet und den Monte Sibilini, waren überwältigend und schon unaussprechlich schön!!!

Fahrleistungen gesamt: 
404,9 km, 10.610 hm in 9 Etappen

Anreise: Wien – Innsbruck – Teramo mit dem Auto

Etappe 1: Teramo – Ornano Grande
35 km, 703 hm

Etappe 2: Ornano Grande – Prati di Tivo
18,2 km, 1.076 hm

Etappe 3: Prati di Tivo – la Portella – Campo Imperatore – Castel del Monte
42,2 km, 1,367 hm

Schon bei unserer ersten Trans Apennin 2009, waren die Orte in dieser Gegend von einem Erdbeben im April 2009 schwer beschädigt gewesen. Das Erdbeben 2017 hat wieder schwer gewütet und seine Spuren hinterlassen.

Etappe 4: Castel del Monte – Santo Stefano di Sessanio – L´Aquila
59 km, 1.002 hm

Etappe 5: L´Aquila – Accumoli – Monte Lenka – Campotosto
55,2 km, 2.091 hm

Etappe 6: Campotosta – Amatrice – Castelluccio
68,1 km, 1.353 hm

AMATRICE:

Die Stadt Amatrice ist Namensgeber für die weltbekannten „Spagetti al Amatriciana“ aus Tomate, Pecorino, Chili und Guancale (fetter Wangenspeck vom Schwein). Die Stadt wurde 2017 durch ein Erdbeben fast komplett zerstört, über 200 Personen starben in den Trümmern. Diese Bilder wird es so nie wieder geben!

Auch die weiteren Orte unserer Tour (Castelluccio, Foce, Monte Monaco, Ussita) wurden beim Erdbeben 2017 schwer beschädigt.

Etappe 7: Castelluccio – Foce – Rocca – Monte Monaco
26,5 km, 934 hm

Etappe 8: Monte Monaco – Gola Invernacchio – Frontgnani di Ussita
29,2 km, 1.235 hm

Etappe 9: Frontgnani di Ussita – Lago Fiastra – Tolentino – Citanova – Giulianova – Teramo
71,5 km, 848 hm